Digital statt analog

Endlich hatte ich es mal wieder geschafft, mir etwas Zeit für die Fotografie zu nehmen. Euphorisch wie ich nun mal bin, habe ich mich dazu entschieden auch gleich das große Programm zu fahren, habe mir meine Fachkamera geschnappt - zwar kann man bei einer Stanley FatMax Mobile Montagebox mit 113 Liter Ladevolumen nicht von schnappen sprechen - und das große Stativ dazu und bin los. Da ich noch dieses Jahr ein paar Murals, die über die Initiative Stadt-Wand-Kunst in Mannheim entstanden sind, fotografieren möchte, hielt ich den Glockenturm unserer örtlichen Kirche für ein geeignetes Aufwärmprogramm.

Also aufgebaut, ausgerichtet, eingemessen und vier Aufnahmen mit unterschiedlichen Zeiten und Blenden gemacht. OK, es dauerte schon was länger und auch, dass die samstäglichen Kirchgänger nach dem Gottesdienst nicht nach Hause wollten, machte das Ganze nicht entspannter. Ich weiß nicht, was es war, aber eine Stimme sagte mir, mach noch eine digitale Aufnahme. Also habe ich mir meine D1 Mark IV geschnappt, nochmal ein Stativ aufgestellt und eine kleine Belichtungsreihe gemacht. 

Zuhause angekommen, ging es ans Entwicklen. Eigentlich hätte ich es schon beim Entleeren des Entwicklers wissen können, denn er verfärbte die Lösung aus dem Vorwaschgang nicht, der Entwickler war abgelaufen und ohne Funktion. Die Folge: Die Negative waren leer. Mein Fazit: Also manchmal muss man vom Analogen wieder zum Digitalen und ein Bild mehr kann auch nie schaden.

11. Oktober 2020|

Digital statt analog

Wie man an meinem Portfolio sehen kann, habe ich eine Vorliebe für die Schwarz-Weiß-Fotografie. 

11. Oktober 2020|
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